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06.12.2017

Liebe Gemeinde!

Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!“

Dieser Vers aus dem Propheten Jesaja fasst in aller Kürze, aber mit großer Eindeutigkeit zusammen, was mir der Advent bedeutet. Draußen ist es dunkel, viele Menschen im Kirchspiel haben Lasten zu tragen – persönliche Verluste, Nöte in der Landwirtschaft, Sorgen mit Blick auf die Zukunft. Hier hinein will der Prophet zu uns sprechen als Ausrufer Gottes und einer Botschaft Gehör verschaffen, die wir brauchen, die wir dringend nötig haben in einer Welt, die schneller wird, unübersichtlicher, unnachgiebiger.

Wir können „licht werden“ – Das Licht des kommenden Gotteskindes nicht nur aufnehmen, sondern auch reflektieren, damit auch andere Menschen davon beschienen werden. Wir brauchen das Licht nicht selbst zu erzeugen, wir müssen nichts „tun“, um es zu verdienen. Einfach nur bereit sein, abwartend und sehnend, das Licht Gottes an uns heranlassen und es weiterstrahlen lassen an die Menschen in unserer Nähe. Das ist nicht immer einfach in einer Welt, die Menschen gerne nach Leistung bewertet. Gott tut das nicht! Er wünscht sich nur unsere Bereitschaft und unser Vertrauen, sein Geschenk an uns im Glauben anzunehmen und „durchlässig“ zu werden für andere.

Meine Familie und ich kommen aus der Tradition der christlichen Pfadfinder, in der Licht und dessen Weitergabe eine große Rolle spielen. Jedes Jahr wird in Bethlehem ein Friedenslicht entzündet und dann von Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus ganz Europa in die Kirchengemeinden gebracht, wo es dann an die Menschen weitergereicht werden kann.

Dazu ermutige ich Sie! Nehmen Sie eine Kerze oder ein Windlicht, zünden Sie es an und geben Sie es einem Menschen, vom dem Sie glauben, dass er darauf wartet. Ich bin sicher, dass beide beschenkt und dankbar ihrer Wege gehen werden, wenn wir weitergeben, was uns selbst geschenkt wurde.

Eine gesegnete und von Licht durchflutete Advents- und Weihnachtszeit wünscht

Ihr und euer

Textfeld: Stichwort „Pfadfinder“ Wir wollen in Hohne eine Jugendarbeit neu aufbauen, die sich an den Grundsätzen der Pfadfinder orientiert: •	Learning by doing – Du darfst Dinge selbst ausprobieren und Verantwortung übernehmen. •	Der Große schützt den Kleinen – Jugendliche kümmern sich um Kinder. •	„Allzeit bereit!“ – Das Motto der Pfadfinder. Ich stehe zu dem, was mir wichtig ist. •	Glaube und Verantwortung – In der Natur sein und vom Glauben an Jesus Christus sprechen. •	Unterwegs sein – Zelten und Fahrten Dazu suchen wir Jugendliche, die Lust haben, sich in diesen Grundsätzen unterweisen zu lassen, um sie später an Kinder weiterzugeben. Jan-D. Weihmann

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